DIE "GOLDEN MIST" PLANTAGE

die "Goldener nebel" plantage

Ludwig Cremer und der Inder Raja Shekar betreiben heute die Golden Mist (Goldener Nebel) Plantation in Kodagu im indischen Hochland. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Kooperative, der in einem Radius von 40 Kilometern zwölf Farmen angehören. Auf allen Farmen wird biodynamische Landwirtschaft betrieben.Da jede Farm für sich betrachtet zu klein ist, um landwirtschaftliche Erzeugnisse über den Eigenbedarf hinaus in solchen Mengen zu ernten, dass sie exportiert werden könnten, werden die Produkte gebündelt und – falls nötig – auch aufbereitet und in relativ kleinen Mengen an handverlesene Partner verschifft.

ihre malerische lage

Die Plantage liegt im indischen Bundesstaat Kanrataka, Kodagu, mitten im Regenwald, 1200 m.a.s.l.

 

Das exotische Gebiet ist malerisch. Die ursprüngliche Waldvegetation ist erhalten. Bananen und Orchideen wachsen dort. Auf Jahrhunderte alten Terrassen raschelt Reis im Wind, oft eingerahmt von Kaffee-Pflanzen. 

 

Vielleicht wird es so verständlicher, warum Ludwig Cremer diesen Ort nicht mehr verlassen möchte.

 

biodiversität in reinform

Auf der GOLDEN MIST Plantage wachsen die Kaffeekirschen zusammen mit anderen Pflanzen wie der Pfefferranke, Zimt- und Bananenpflanzen in traditioneller Mischkultur. Das ist wichtig für den Erhalt des natürlichen Waldes und den Artenreichtum – das, was man heute Biodiversität nennt.


Arabica und Robusta aus berglage 1200 m.a.s.l.

Wir bekommen nur die handgepflückten und -verlesene Bohnen, die in der Höhenlage von 1200 m.a.s.l. angebaut werden. Unsere Kriterien für die Bohnenqualität ist wie folgt: keine Defekte, keine überreifen oder noch nicht reifen Kaffeekirschen. Die anschließende Auswahl kann nur per Hand durchgeführt werden. Durch diese Art der Sortierung erzielen wir eine hohe Bohnenqualität, was sich später in der Tasse bemerkbar macht.

 

Landläufig wird leider nur die Arabica Bohne als "Beste Premiumbohne" bezeichnet. Um aber ein intensives Aroma und eine schöne Crema zu erzielen, braucht man eine Robusta. Oft wird sie unterschätzt, dabei liefert gerade sie so herrliche und spannende Mischungsergebnisse. 

 

Unser Espresso Classico besteht zu 50% aus indischen Robusta-Bohnen. Herrlich rassig!

bio-kaffee und löhne zu fairen preisen

Ludwig Cremer zahlt zwei Euro je Tag an einen Arbeiter. Für die Gegend ein sehr gutes Auskommen, wenn dann sogar noch Mann und Frau arbeiten.

 

Ludwig Cremer setzt das Geld für den Kaffee für die Allgemeinheit aller Farmer in der Kooperative ein. Er sorgt für ein „13tes“ Monatsgehalt, medizinische Versorgung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sogar ein Schulbonus für Eltern wird gezahlt. Der Zugang zu Bildung wird somit einfacher. Die Lebensqualität hat sich in den letzten Jahren zunehmend gebessert. Vom Kaffeeanbau können die Familien heute gut leben.

zu besuch in salzkoten

"Namaste" hieß es 2013 in Salzkotten, als Raja Shaker und Ludwig Cremer unsere BIO-Rösterei besuchten. 

 

Nicht nur wir, sondern auch unsere Farmer sind daran interessiert, mit wem sie denn da arbeiten. Was passiert mit dem Rohkaffee, wenn er sich einmal auf die lange Reise zu uns gemacht hat?

 

Wir haben uns sehr gefreut, dass beide mit dem Ergebnis ihres veredelten Kaffees sichtlich zufrieden waren. 

 

Bis auf bald wieder mal in Indien... oder Salzkotten!